Geschichte

Das Tanzhaus ist eines der Wahrzeichen von Donauwörth und prägt  mit dem Gesamtensemble der Reichsstraße das Stadtbild. Das gotische Tanzhaus wurde um 1400 als Kauf- und Tanzhaus errichtet. Mit seinem prächtigen Baukörper sowie seinen Giebeln und den 11 Zinnen war es über die Jahrhunderte hinweg kultureller Treffpunkt von hoher Strahlkraft. Bis 1826 gab es Theateraufführungen, bevor sie dem überregionalen Schafwollmarkt weichen mussten. Von 1856 bis zur Kriegszerstörung im April 1945 war die Katholische Knabenschule im Tanzhaus zuhause. Von 1901 – 1914 waren dort der Buchbestand und die Sammlungen des Historischen Vereins und von 1909 – 1937 die Volksbibliothek des Katholischen Pressvereins untergebracht.

Am 11. April 1945 wurde das gotische Tanzhaus durch einen Bombenhagel zerstört. Am 16. Dezember 1950 wurde ein Übergangsbau eröffnet. Im Jahr 1971 entschied sich der Stadtrat zu einem Wiederaufbau im Erscheinungsbild des zerbombten Tanzhauses. Dies stellte auch den Abschluss des Wiederaufbaus der zerstörten Altstadt nach dem 2. Weltkrieg dar.  

Am 28. Juni 1975 erfolgte die Einweihung mit einem dreitägigen Straßenfest, das wir bis heute als Reichsstraßenfest feiern.


Über viele Fraktionen hinweg stehen wir für eine Sanierung des Donauwörther Tanzhauses:

CSU Donauwörth


Joachim Fackler
Wolfgang Fackler
Barbara Kandler
Stefan Loh
Franz Ost
Josef Reichensberger
Birgit Rössle
Jonathan Schädle

Junge Bürger/Aktive Liste


Peter Alt
Markus Reichensberger

ÖDP


Gustav Dinger

Bündis90/Die Grünen


Katrin Gleißner
Albert Riedelsheimer